#154 Teenager liebevoll begleiten

Shownotes

Du hast schon Sorge, wie es wohl werden wird, wenn dein Kind im Teenie-Alter ist oder hast bereits einen Teenie zu Hause? Dann hör unbedingt in meine neue Podcastfolge mit Inke Hummel rein.

Du erfährst:

  • wie du dich gut auf die Teenie-Zeit vorbereiten kannst
  • wie du die Verbindung zu deinem Kind nicht verlierst
  • wie du mit deinem Kind sprechen kannst, auf Augenhöhe und voller Respekt

Inke Hummel ist Pädagogin und Autorin, tätig in der Eltern- und Fachberatung (z.B. für die Sendung mit der Maus).

Website: https://inkehummel.de Instagram: https://www.instagram.com/inkehummel/ Buch: https://inkehummel.de/buecher

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Transkript anzeigen

00:00:09: Ein herzliches Willkommen zu meinem Podcast Leuchtturm sein.

00:00:14: Der Podcast für eine geborgene Kindheit!

00:00:17: Meine Vision ist es, dass Kinder durch die Begleitung ihrer Bezugspersonen ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln und darüber zu selbstbewussten glücklichen und liebevollen Menschen heranwachsen.

00:00:29: Mein Name ist Martina Stotz und als Faktorin der Pädagogik-Wissenschaftlerin im Bereich der Entwicklungs- und Familienpsychologie sowie als Erziehungsfamilien und Paarberaterin unterstütze ich Eltern durch meine Onlinekurse und in Beratungen.

00:00:44: Ich vermitle vor allem ganz praktische und sofort umsetzbare Handlungsstrategien, die Eltern dabei helfen selbstsicher- und erziehungskompetent auf ihre Kinder zu reagieren.

00:00:56: Schau gerne auch auf meinem Instagram Profil vorbei Und wenn du möchtest, sichere dir meine E-Books für Null Euro zum Thema Gewaltfreigrenzen zeigen Kinderängste begleiten sowie Bindung und Urvertrauen.

00:01:10: Glicke einfach auf die Links in den Show Notes und hol dir die E-Books für Nulleuro.

00:01:15: Danke dass Du da bist und meine Vision unterstützt!

00:01:19: Sei dein Leuchtturm und darüber der Leuchthurm für dein Kind.

00:01:24: Hallo und herzlich willkommen meine Lieben zu einer neuen Podcast-Folge, zu einem ganz wichtigen Thema.

00:01:30: Das Thema Teenager liebevoll begleiten!

00:01:34: Und ich habe heute einen ganz besonderen Gast, eine Expertin in diesem Bereich.

00:01:38: Liebe Inke, ich freu mich total dass du da bist.

00:01:41: Inke Hummel ist nämlich Expertinin diesen Bereich weil sich schon zwei Bücher zu dem Thema geschrieben hat einmal zu Teenagern allgemeint jetzt gerade eben nochmal ein neues Buch und zwar bezieht sie sich da ganz speziell auf teenager Also Jungs, im Grunde geht es darum.

00:01:57: Also in erster Linie darum Söhne und die Jungs liebevoll zu begleiten.

00:02:00: Inke!

00:02:01: Ich freue mich, dass Sie da bist.

00:02:02: Stelle ich doch gerne noch mal vor für alle, die dich nicht kennen?

00:02:06: Danke Söhnen.

00:02:06: Ich bin auch gern wieder hier.

00:02:08: Ja, ich bin Pädagogin.

00:02:09: Ich arbeite vor allem in der Elternberatung aber auch in einer Fachberatungen für Kitas oder Schulen oder Unternehmen wenn sie Fragen haben rund um Pädagogik und schreibe Bücher zum Thema

00:02:21: Genau, und du hast dich ja ganz bewusst entschieden ein Buch für Jungs zu schreiben in der Pubertät.

00:02:28: Das hat ja auch persönliche Gründe oder?

00:02:30: Vielleicht erzählst du mal ein bisschen.

00:02:33: Ja genau das stimmt.

00:02:34: also es ist erstmal aus der Beratung tatsächlich entstanden weil ich ein bisschen gespürt habe dass Eltern manchmal unterschiedliche Fragen haben obwohl viele Themen ganz gleich sind egal welches Geschlecht wir da begleiten dürfen.

00:02:45: Und das andere ist aber, dass ich selber eben die Erfahrung schon machen durfte drei eigene Söhne durch die Pubertät zu begleiten.

00:02:51: Die sind jetzt also der kleinste Beziptein und die anderen sind nineteen und einundzwanzig.

00:02:56: Das Kröpste liegt hinter uns.

00:02:58: Oh ja da hast du einiges schon hinter dir und hast dich ja einige Strategien, die in diesem Buch stehen auch schon wirklich sehr gut erproben können.

00:03:06: Einmal ist sie alle zeitgleiche in der Pubertäte waren so gesehen oder?

00:03:08: In unterschiedlichen Phasen

00:03:11: Genau, ja das war so ein bisschen das wo alle immer gesagt haben oh Gott oh Gott warte mal ab.

00:03:15: Weil ich die ja einen sehr kurzen Abständen bekommen habe und dann hatte ich drei kleine Kinder in der Grundschule und drei Kinder in den Pubertät aber ich fand es tatsächlich... gar nicht so schlimm.

00:03:28: Da war es schlimmer, drei Windelkinder zu haben und das war eigentlich aufwendiger fand ich muss ich sagen.

00:03:34: Ja?

00:03:35: Das ist etwas spannend.

00:03:36: kann es denn sein dass insgesamt was das Thema Pubertät angeht oder Teenies angeht da auch vielleicht viele wie soll ich sagen Mythen unterwegs sind?

00:03:45: wenn ihr schon meint du hast oft gehört wartst erst mal ab.

00:03:49: Das ist tatsächlich das was ich häufig erlebe dass man immer noch diesen Klassiker Gedanken Ubertät ist immer Generationenkonflikt und da fliegen immer die Fetzen jahrelang.

00:03:59: Versteht man sich gar nicht, dass das noch sehr so in vielen drin wohnt?

00:04:04: Und ich glaube klar es gibt große Themen, die sind anders als Streit im Sandkasten wenn man über Schulabflüsse nachdenkt oder über Alkohol oder sowas.

00:04:14: aber das muss nicht jahrelang weiß ich nicht Kriegsgebiet sein überhaupt nicht.

00:04:21: Das hast du selbst auch nicht so erlebt oder

00:04:23: Überhaupt nicht.

00:04:24: Also klar, wir haben viel gestritten.

00:04:26: aber auch da sage ich immer das fand viel besser händelbar als manche schlaflose Nacht mit Baby, wo man so gar nichts in der Hand hatte.

00:04:36: Es ist doch mal einfach so.

00:04:38: Genau manchmal würde ich mir... Ich habe ja gerade ein zwölf Wochen altes Baby und genau da würde ich mich einmal so wünschen dass sie sprechen kann und mir sagen können was die braucht.

00:04:48: Mit jedem Tag werde ich feinfühliger.

00:04:49: nur ich kann das ja fühlen grade Inge was du das sagst.

00:04:52: Manchmal denkt man sich aus wäre es schön wenn du es mir sagen könntest was grad weh tut oder was grad drückt.

00:04:58: wenn ich sie jetzt am Rücken juckt, die Augen im Maus kannst du mir gar nicht sagen wo ich katzen soll.

00:05:03: Das ist definitiv so ein Unterschied.

00:05:06: Ja

00:05:07: das stimmt und da kann Sprache so viel.

00:05:09: natürlich es streiten immer entschränkt aber wenn man es wehr macht und lösungsorientiert dann ist es wahnsinnig wertvoll.

00:05:18: und wenn ich da einen gegenüber habe und so hab ich meine Jungs immer wahrgenommen von denen ich wahnsinnigt viel lernen kann dann ist das gut so anstrengend es sein mag, aber also wir sind uns heute näher als wird es jemals waren würde ich sagen.

00:05:32: Ja wahrscheinlich auch und du hast natürlich immer schon diesen bedürfnissen bindungsorientierten Weg bestritten.

00:05:38: mit deinen Kindern sage ich mal und dann das ist glaube ich auch beruhigend für alle die jetzt meinen Podcast hören weil sie machen das ja auch genau so seit so vielen Jahren.

00:05:47: Ich glaube, dass dann eigentlich die Teenie-Zeit wenn diese Bindung schon so intensiv ist und diese Verbindung so stark da ist vielleicht gar nicht so schlimm werden muss.

00:05:55: Weil ja dieses Vertrauen da ist und die Kinder sich auch öffnen und natürlich auch Geheimnisse haben und Bock missbauen.

00:06:02: und was hat alles für zur Teenie Zeit dazugehört?

00:06:05: Und doch ist es wahrscheinlich dann auf Grundlage dieser engen und indigen Beziehung etwas ganz anderes oder?

00:06:11: Das würde ich auch sagen.

00:06:12: also natürlich gab's da auch Zeiten Schwierig waren Themen, die herausfordernd waren und Beziehungsorientierung ist keine Sicherheit.

00:06:24: Keine Garantie, dass bestimmte Dinge nicht passieren oder so.

00:06:27: Das auf gar keinen Fall.

00:06:29: aber wir hatten immer diese Basis glaube ich auch das meine Kinder wussten.

00:06:35: Ich kann nach Hause kommen und manchmal fällt es vielleicht schwer irgendwas an zu sprechen.

00:06:39: Manchmal dauert sogar Wochen und ich muss erst mal Veroma testen oder sowas.

00:06:43: Aber ich traue mich, nach Hause zu kommen und das zu sagen oder auch mal laut einzufordern.

00:06:49: Ey so geht ihr mit mir nicht um oder solche Dinge?

00:06:52: Und das erlebe ich als wahnsinnig wertvoll!

00:06:56: Das muss ich schon sagen.

00:06:57: also ich glaube diese Basis die wir da legen, das sage ich auch immer, diese ersten Jahre der emotionalen Reifung.

00:07:05: Die sind so wahnsinnigt wichtig und alles was man da an Mühe reinsteckt, das erntet man auch in irgendeiner Form später.

00:07:13: Ich bin ja gerade einmal kurz runtergegangen, weil ich mein Ladekabel einstecken muss.

00:07:16: Irgendwie war der Strom nicht an – jetzt geht weiter!

00:07:20: Genau das ist so wunderschön zu hören und man erntet.

00:07:23: Das ist glaube auch das was sich die Eltern immer wieder fragen, die ich jetzt auch so bekleide.

00:07:27: Die sagen oh Martina, man funktioniert das denn endlich?

00:07:29: Ja und wie du schon sagst dann auf dieser Grundlage kann Wunderbar diskutiert werden.

00:07:34: Und ich finde auch immer diese Grundhaltung egal, was passiert?

00:07:36: Wir finden eine Lösung vielleicht wie du so schön gesagt hast nicht sofort aber vielleicht später und dass die Kinder einfach wissen sie können sich dann in dieser Phase öffnen und es gibt einem selbst als Elternteil auch ne wahnsinnige Sicherheit und ich find's voll schön das machst du in dem Buch auch ganz großartig, dass du so diese Angst nimmst ja dass man vielleicht auch nicht auf das höre etwas anderes sagen oder dass auch diese Angst, die vielleicht zu groß ist vor dieser Zeit.

00:07:59: Vielleicht auch die Angst, wenn man bestimmte Dinge nicht mehr kontrollieren kann?

00:08:02: Weil die Kinder ja immer autonomer werden das auch loszulassen.

00:08:05: Vielleicht kannst du darauf noch mal eingehen.

00:08:07: Das betrifft jetzt nicht nur die Jungsmamas sondern auch die Mädchenmamas weil ich denke es ist schon so eine Angst da, wenn plötzlich das Kind vielleicht gewisse Dinge nicht erzählt für sich behält mit seiner Peacrew-Frienden ausmacht.

00:08:20: Vielleicht möchtest Du da nochmal ein paar Tipps geben als Eltern tun können, wenn diese Angst sehr groß ist, weil man ihr nicht mehr... kontrollieren kann.

00:08:28: Also das ist ein typisches Thema, was ich ganz viel in einer Beratung habe und meistens geht es los rund um Schule.

00:08:34: Das Kinder halt irgendwie sagen, ich will nicht mit dir lernen oder ich will ja nicht jedes Mal erzählen wann die nächsten Tests anstehen oder so.

00:08:39: Ich kriege das jetzt alleine hin Wo es ja schon so anfängt.

00:08:43: Okay, mal gucken wie's läuft und dann gehts weiter.

00:08:47: genau, wie du sagst mit der Peer Group ganz oft was machen die eigentlich?

00:08:50: Was sind das für Leute?

00:08:51: den Namen habe ich noch nie gehört wo mein Kind heute ist.

00:08:53: Ich weiß vielleicht gar nicht wo es gerade ist was es da macht wie der Abend so war.

00:08:57: Die erste Party steht an.

00:08:59: was passiert da vielleicht oder so?

00:09:01: Da ist ja viel.

00:09:02: also es hat viel mit Kontrolle und mit Ängsten zu tun Und ich kann nur sagen ich hab so wahnsinnig nicht gute Erfahrungen damit gemacht, entweder selber oder auch mit meinen Beratungseltern.

00:09:13: wenn man diese Gefühle, die man hat auf den Tisch legt und die den Kindern zutraut.

00:09:17: Und genau beschreibt das kommt irgendwie daher, dass ich halt solche Erfahrungen vielleicht gemacht habe als Teenie.

00:09:23: Dass ich mir ausmalen kann wie aufregend es ist auf so einer Party und die erste Schnapsflasche kreist oder so, dass man sich nicht traut, nein zu sagen all diese Dinge also wirklich mal auf den Schlägen anstatt gleich in so eine Härte zu verfallen und zu sagen da gehst du mir nicht hin oder so.

00:09:39: Das man darüber reden kann.

00:09:41: was ist da los?

00:09:42: Und mich hat es wirklich gelehrt an so vielen Stellen, dass mein Kopf immer so sieben Schritte weiter war als meine Kinder.

00:09:50: Diese haben sich dann zu einer Party getroffen und haben da Risiko gespielt oder so.

00:09:54: Also das

00:09:54: war überhaupt... In deinem Kopf war hier schon die Schnappflasche und die Drogen und alles eine wirkliche...

00:10:00: Genau!

00:10:03: Das waren erstmal in diesem... In den Vorschuss geht an Vertrauen in die Kinder und dass man eben sagen kann, wenn das doch passiert.

00:10:13: Dann erzähl später darüber oder wir haben eine Möglichkeit wie du mich kontaktieren kannst damit ich dich abhole ohne dass die anderen das peinlich finden, dass du jetzt nach Hause willst oder so.

00:10:21: Aber wir können drüber reden über all diese Dinge.

00:10:25: Das kann total helfen und dann ist es wichtig, dass beide Seiten das erleben dürfen also, dass man merkt was passiert denn?

00:10:32: Wenn ich loslasse zum Beispiel beim Thema Schule läuft das eigentlich.

00:10:36: Und ganz oft läuft es und an manchen Stellen läuft's vielleicht nicht so, dann kann ich wieder gucken, reicht das vielleicht trotzdem?

00:10:42: Ist eine Vier Eurokeh oder läufts halt nicht mehr und wir müssen über Versetzungsgefährdung nachdenken.

00:10:48: und dann ist mein Kind aber vielleicht auch wieder bereiter sich darauf einzulassen dass ich wieder enger reingehe weil ich schon mal gesagt habe, wir probieren's mal So ne!

00:10:56: Ich vertraue dir und dann gucken wir mal ob wir nochmal nachjustieren müssen.

00:11:00: Das ist das was ich erlebe und das is ja so wichtig weil irgendwann Ziehen die aus und sind alle einer unterwegs.

00:11:06: Und dann kann ich nicht mehr kontrollieren, das heißt, ich muss sie das üben lassen in der Pubertät?

00:11:11: Absolut ja!

00:11:12: Ich glaube auch genau was Sie so beschrieben hat diesen Vertrauensforsches zu geben vielleicht auch den Kindern dadurch ermöglichen erste Erfahrungen zumachen, die vielleicht auch weh tun, die nicht so schön sind wie vielleicht eine Sechschreibung anstatt ne Drei wenn man mit der Mama gelernt hätte nur ganz viel Konflikten zu Hause dieses Lernen aus den eigenen Erfahrungen und aus diesen eigenen Konsequenzen heraus, natürlich für das Kind wie du so schön sagst zwar erstmal schmerzhaft sind.

00:11:37: Und dann ist glaube ich auch die Bereitschaft Unterstützung anzunehmen wieder höher.

00:11:40: Das ist wahrscheinlich immer ein Austarieren diese Balance zu finden von einerseits in die liebevolle Führung zu gehen und andererseits loszulassen.

00:11:47: Es ist sicher auch oft eine Herausforderung.

00:11:50: gerade Ich finde man kriegt ja vielleicht gar nicht unbedingt immer mit wann dann dieser nächste Entwicklungsschritt da ist.

00:11:55: Und bisher hat mein Kind ja nur so viel Hilfe gebraucht und dann plötzlich verändert sich das, ich glaube auch das ist für viele Eltern total schwierig zu verstehen.

00:12:03: oh Gott jetzt braucht mein Kind mich gar nicht mehr sehr.

00:12:06: Ich weiß nicht ob es auch Thema ist bei deinen Beratungseltern, ich erlebe hier schon mal meine ist jetzt zwölf Wochen alt und ich denke mir habe ich mir so Fotos angeguckt.

00:12:15: Ich hab gedacht oh Gott mit drei Wochen war sie noch so klein!

00:12:18: Jetzt kann sie den Kopf halten und allein da geht es ja schon los und denke immer wie muss das erst Teenie-Elter?

00:12:22: gehen, die müssen ja so richtig viel loslassen.

00:12:25: Das stimmt also das erlebe ich sehr unterschiedlich.

00:12:29: da gibt es natürlich auch Eltern die da sehr große Schmerzen haben Trennungsschmerzen im Grunde und andere wie wo ich mich auch eher zu zähle.

00:12:39: Ich habe so jeden Schritt im Grundes ein bisschen gefeiert.

00:12:41: ich war nie so melancholisch.

00:12:43: klar kenne ich das auch.

00:12:44: gerade der erste der achtzehn wurde.

00:12:47: Okay, jetzt hast du theoretisch gar nichts mehr in der Hand.

00:12:50: Ich kann da machen was er will.

00:12:52: Solche Momente gab es auch oder weiß ich nicht.

00:12:55: wenn dann doch mal so ein Babyalbum wieder an den Händen handelt?

00:12:59: Aber ja das ist sehr unterschiedlich und ich finde wichtig dahinter zu gucken... Das ist ja schon im Grunde kein pädagogisches Thema mehr sondern eher psychologisches.

00:13:08: Wo kommt es her dass mir das so schwer fällt?

00:13:10: welche Lücke entsteht da gerade?

00:13:13: Wo kommt die her?

00:13:14: Wie kann ich sie vielleicht anders füllen?

00:13:15: und mein Kind hat eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel damit zu tun, sondern vielleicht ich oder meine Partnerschaft auch.

00:13:21: Das ist ja viel was da so reinkommt und was ja oft spannend ist weil das ja auch zusammenfällt mit dann manchmal eigenen homonellen Themen, eigenen Karriere-Themen oder so.

00:13:36: Also ein weites Feld ja?

00:13:38: Ja auf jeden Fall das finde ich spannend.

00:13:40: du sagst gerade eigenen hormonellen Themen.

00:13:42: vielleicht kannst du das nochmal ausführen weil ich glaube dass viele Eltern die dazu hören auch betroffen sind.

00:13:47: Genau also bei den Müttern können ja die Wechseljahre durchaus genau mit dieser Obatierungphase ihrer Kinder zusammentreffen.

00:13:54: Das habe ich immer wieder wo sie das Gefühl haben, ich muss mich und mein Körper neu erfinden.

00:14:00: Neu entdecken.

00:14:01: Und mein Kind geht gar nicht so anders.

00:14:03: Das kann manchmal zu Clash führen, aber auch zu einer Verbundenheit

00:14:07: führen.".

00:14:08: Genau, und was du vorher so schön angesprochen hast dieses Thema ganz offen auch zu sein.

00:14:13: Ich denke in dem Alter ist es für Kinder die ja schon sehr wunderbar in der Perspektivübernahme sind absolut machbar dass sie das leisten können.

00:14:23: also sich auch zuzumuten mit dem was man selber fühlt was man selbst erfahren hat was man vielleicht auch braucht Das ist genau dieser respektvolle Umgang den wir uns eigentlich von den Kindern wünschen würden.

00:14:34: Genau diesen Tipp, glaube ich kann man auf jede Konfliktsituation übertragen oder?

00:14:39: Ja das sind ganz viele meiner Erinnerungen wo ich meinen Kindern echt so hingelegt habe.

00:14:44: Ich hab mal darüber nachgedacht wo es herkommt dass ich das gerne irgendwie verbieten einschränken oder sonst was möchte.

00:14:51: Das kommt da und daher aus dieser Erfahrung und aus diesem Ängsten Und ich weiß dass es mein Thema ist und trotzdem brauche ich von dir irgendwie ein bisschen Kompromiss damit mich auch gut Also, damit ich gut mitwachsen kann.

00:15:03: Das ist ja im Grunde.

00:15:04: Wir müssen irgendwie mitwachsen mit den Kindern und dann waren die eigentlich immer dazu bereit weil sie gemerkt haben es geht nicht darum dass ich hier meine Macht behalten will oder so sondern ich zeig mich menschlich Mit allem was was meine Geschichte so ausmacht.

00:15:19: Und dann ist das wie in anderen Beziehungen auch wo man halt sagt Ich gebe dir ein Stück von meiner Hand und du kommst mir auch einen Schritt entgegen.

00:15:27: Ja, das finde ich total wertvoll.

00:15:30: Genau an dieser Stelle ist es ja dann auch nicht so gemeint, weil es könnten jetzt manche die vielleicht nicht auch schon länger begleitet, vielleicht denken dass dem Kind jetzt irgendwie die Verantwortung für die eigenen Gefühle übertragen wird.

00:15:40: also so ist es unter keinen Umständen gemeins und es geht nur darum offen da drüber zu sprechen sich auch verletzlich zu zeigen und dann auch ganz klar zu sagen Ich bin zwar die Erwachsene hier ja auch in dies und du bist das kind Und doch ist es eben so wichtig dann offen zu sein Grad, oder?

00:15:57: Es gibt ja auch Kinder die dann dazu neigen.

00:16:00: Die Verantwortung für die Gefühle und Bedürfnis Erfüllung der Eltern zu übernehmen.

00:16:03: Vielleicht kannst du das an dieser Stelle nochmal ausführen dass hier kein Missverständnis entsteht.

00:16:08: Ja also finde ich auch einen wichtigen Punkt.

00:16:10: Das ist was woran nicht immer in einer Beratung erinnert.

00:16:13: Du bist die erwachsene Person, du hast die Verantwortung.

00:16:16: Du musst am Ende auch sagen bis hierhin und nicht weiter Oder an der Stelle entscheide ich auch, ich halte dich nur.

00:16:22: Ich suche keine Lösung für dich oder so.

00:16:24: Also das kann ja ganz unterschiedlich ausgeprägt sein aber dass man schon merkt... ...ich habe hier die Verantwortung der Reife und es hat vor allem auch damit zu tun, dass meine Gefühle bei mir bleiben.

00:16:37: also ich kann beschreiben wo das in mir herkommt Aber ich mache dich nicht verantwortlich dafür, dass ich jetzt traurig bin Angst habe nüten bin oder so was sich in so vielen Situationen in der Pubertät verhegt.

00:16:51: Ich kann ja total beleidigt sein, weil mein Kind schon wieder seine Socken einfach nur ausgezogen und vor der Toilette hat liegen lassen und nicht weggeräumt hat oder weil sieben Kaffee-Tassen im Kinderzimmer stehen oder solche Dinge.

00:17:02: das sind alles so Sachen wo ich viel merke da ist viel so persönliche Verletztheit.

00:17:09: Und das ist was was so wichtig ist dass ich da nicht drinnen bleibe und dann schweige Mein Kind mit schweigend bestrafe im Grunde und warte, dass das wieder kommt.

00:17:18: Und anklopfen rück mal auch mal nie.

00:17:19: was hast du denn?

00:17:20: oder so?

00:17:21: Das bitte soll es genau gerade nicht sein sondern ich muss gucken was ist in mir los und Ich bin auch in der Verantwortung mich zu informieren.

00:17:32: Was kann denn das noch für siebenundzwanzig Gründe haben, dass mein Kind es nicht scharf die Socken in den Wäschekorb zu holen?

00:17:37: Und nämlich sehr viele Gründe, die gar nichts mit mir zu tun haben.

00:17:40: Genau!

00:17:41: Wie gehen wir jetzt gleich ein?

00:17:43: Nur dieses Thema sagen wir nochmal so wichtig, weil das was du ansprichserlebe eben auch auf das ja gerade in dieser Zeit auch viele Eltern sich wahnsinnig persönlich angegriffen fühlen dann auch in ihr inneres Kind rutschen zu dieser Kindanteil hochkommt dieses wie gehst du eigentlich mit mir um das ist doch respektlos und da dann noch mal zu differenzieren und zu gucken eigentlich da im Erwachsenen.

00:18:02: Ich bleibe, so wie du es gerade so schön beschrieben hast und welche Strategien habe ich da auch für mich?

00:18:06: Ich glaube das ist für Teenie Eltern nochmal eine wahnsinnige Challenge diese Selbstregulation weil manchmal bricht es ja auch so aus den Teenies heraus und war sicher davor dann auch schon bei bestimmten Kindern so nur... Da ist es vielleicht noch mal intensiver oder es kommt in einer größeren Wucht.

00:18:21: und was ich auch erlebe ist dass manchmal auch so dieser Gedanke kommt jetzt bist du doch schon fast erwachsen und du kannst es mit den Socken immer noch nicht wichtigen.

00:18:30: Punkt, wo steht denn ein Teenie?

00:18:32: Welche Ursachen gibt es denn?

00:18:34: und vielleicht kannst du mal noch einmal so die wichtigsten Punkte nennen, die vielleicht auch gar nicht mal so gängig sind.

00:18:40: Ja also du hast ja auch in dem Buch nochmal toll beschrieben.

00:18:43: da gehört zum Beispiel Diebstahl dazu oder auch dann vielleicht Rogenkonsum.

00:18:48: Du hast auch das Thema Pornos zum Beispiel aufgegriffen, also unterschiedliche Dinge die Eltern vielleicht erstmal maximal irritieren.

00:18:55: Es wäre toll wenn du dann noch mal drauf eingehst um für mehr Verständnis für die kleinen großen zu sorgen.

00:19:02: Ja ich finde... Das wichtigste Grundlagenwissen ist ja, sich präsent zu machen was da alles gleichzeitig passiert in den Kindern.

00:19:09: An körperlichem Wachstum, an Verdratung im Gehirn die einfach neu passiert einer Emotionalität und Verletzlichkeit die da ist.

00:19:19: An einem Blick nach außen plötzlich es so wichtig was die Gleichaltrigen sagen was sie über mich denken was die vielleicht denken könnten also diese diese vielleicht.

00:19:29: Das ist so wahnsinnig viel.

00:19:31: Und dann soll ich noch an die Mathe Arbeit, an die beleidigte Oma und weiß nicht, na?

00:19:36: An all diese Dinge denken.

00:19:38: Und das kann manchmal einfach so schwerwiegend dass ich nach der Schule nur auf meinem Bett liegen möchte und Musik hören will und das nicht mehr schaffe an die Socken zu denken weil es so viel anders da ist.

00:19:48: Dann hat es nichts mit irgendwas anderem zu tun sondern einfach nur dass der Speicher voll war und dass viel hinten raus.

00:19:54: Das finde ich so wichtig sich das vor Augen zu führen innere, was in den ubertierenden Kindern ist häufig nicht zum Außenpasst wo schon ein Meter Achtzig sind und eine tiefe Stimme.

00:20:05: Und vielleicht der erste Badwuchs kommt oder was auch immer.

00:20:09: manche Mädchen gerade aussehen mit vierzehn schon aus dass man denken könnte Ist die neunzehnt oder so?

00:20:14: Also da gibt es einfach so viel Unterschiede und dann muss man eben sich immer wieder bewusst machen.

00:20:19: Innen ist das noch nicht soweit.

00:20:21: Das dauert noch eine ganze Weile bis sich das sortiert hat und außen auf der anderen Seite kommen schon Dinge an die Teenies ran, zu denen sie noch gar nicht so richtig passen.

00:20:34: Weil sowas wie wir trinken jetzt ja alle Alkohol.

00:20:37: Wir rauchen jetzt alle irgendwelche E-Zigaretten.

00:20:41: Wir gucken uns Pornos und Gewaltvideos im Internet an, kriegen die zugeschickt auch ungefragt vielleicht auf WhatsApp oder so.

00:20:49: Also da ist ganz viel was überhaupt nicht zueinander.

00:20:54: Und das darf man sich immer mal wieder vor Augen führen, um einfach das Herz zu öffnen.

00:20:59: Dafür, mein Kind braucht Verständnis und das braucht jemanden der da ist und es hält und dass wir Schritt für Schritt gucken wie kommen wir daraus?

00:21:08: Und nicht einen allgemeinen Wutausbruch und große Forderungen und Vorwürfe

00:21:15: Weil sonst ist das Kind natürlich noch viel überlastet, blockiert dann komplett.

00:21:19: Das kann dafür zu führen, dass das Kind einfach in den Zimmer verschwindet und wenig teilnehmen möchte.

00:21:23: Es kann auch so im Teenie-Alter passieren nur, es ist genau das, wo man die Verbindung verliert.

00:21:29: Weil das Kind ohnehin schon überfordert ist ... Das ist das Wichtigste angesprochen, was mir auch immer so im Herzen liegt.

00:21:35: Man denkt vielleicht die Kinder brauchen in dieser Phase so viel Freiraum und Autonomie.

00:21:40: Und doch sind sie eben in ganz vielen Momenten dann noch sehr klein und brauchen einen noch.

00:21:45: Wie du sagst, das Innenpasst nicht zum Außen.

00:21:47: Und vor allem brauchen Sie es bei Ihren erst gewirrten Bezugspersonen.

00:21:52: Sie müssen ja schon in Ihrer Pyrkupier sehr erwachsen wirken oder vielleicht auch anderen gegenüber.

00:21:59: Dann kommt das Ganze auch oft ... Sie so in diesem vertrauten Heim sind, wo dann alles sicher ist oder?

00:22:06: Ja genau.

00:22:06: Also ich merke das mit meinen Jungs auch.

00:22:08: Dann ist dann plötzlich nochmal das eine.

00:22:10: wenn ich arbeite von hinten kommt mich um Abend und sagt doch ich musste mich kurz aufkuscheln oder irgendwie wir doch noch mal albern miteinander sind oder so und sie einfach klein sein dürfen.

00:22:21: Das finde ich total wichtig und es kann eben ja auch in brenzligeren Momenten so seien in Konflikten dass die einfach mal klein sein durften und man hat wirklich das Gefühl Das erinnere ich doch noch damals, als du vier warst.

00:22:31: Da hast du dich genauso hingeschmissen und konntest auch mich nicht an dich ranlassen.

00:22:37: Und das kann vielleicht gerade einfach das Gleiche sein, nur dass das Kind grad doppelt so groß ist wie damals!

00:22:43: Ja, ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

00:22:46: Du hattest auch noch mal dieses Thema angesprochen mit... Da werden einem dann z.B.

00:22:51: Pornos einfach zugeschickt, obwohl man das vielleicht gar nicht möchte.

00:22:53: Das ist ja auch so eine Sache, dass ihr Teenies sich unterschiedlich entwickeln.

00:22:57: und wenn man in einer Peer Group ist und manchmal diesen Druck hat mithalten zu müssen, weil diese Zugehörigkeitsbedürfnisse so groß wird in dieser Entwicklungsphase, ich glaube auch, dass das manchmal ganz viel Druck ausüben kann vielleicht dann auch Dinge ausprobieren, obwohl sie eigentlich noch gar nicht so weit sind.

00:23:17: Willst du das auch so bestätigen oder was folgt da noch so draus?

00:23:22: Aus diesem Konflikt eigentlich von innen und außen?

00:23:27: Also ich sehe diese Konflikte sehr viel auf ganz unterschiedlichen Ebenen, gerade auch nur beim Thema Jungs rund um dieses Thema Männlichkeit.

00:23:36: Ich muss die gleichen Mukis haben und Frauenfreundliche Sprüche machen.

00:23:40: Ich musste mir Pornos angucken oder so.

00:23:43: Das kann schnell in eine krasse Richtung gehen sich anzugucken, was steckt dahinter.

00:23:50: Das ist gar nicht immer in erster Linie der Sexualtrieb oder so sondern wirklich dieses Zugehörigkeitsgefühl.

00:23:57: Ich möchte nicht der sein, der außen vorsteht ich möchte nicht über den die anderen lachen.

00:24:03: Die gleiche Frisur haben, die gleiche Hose tragen, die gleichen Schuhe und ich möchte auch irgendwie dazugehören.

00:24:09: Und da ist es wichtig dass wir gucken das unsere Teenies und am besten schon unsere Kinder Orte haben wo sie sich identifizieren können, wo Sie sich zugehörig fühlen.

00:24:19: Gute Orte über Hobbys, über eine Nachbarschaft, über die Familie was auch immer.

00:24:25: Dass es eben nicht einfach nur geht ich bin ein Kerl oder Ich bin ein Mädchen oder eine Frau oder etwas auch immer sondern dass das mehr Kategorien haben als geschlecht und als das was damit assoziiert wird im Jugendalter als so einfache Symbole sehr genauso wie wer kann am meisten Bier trinken?

00:24:42: oder so ist auch so ein einfaches Symbol.

00:24:45: aber Wenn dazu gehört eben, ich bin hier der zuständige Jugendwart in meiner Fußballmannschaft oder ich arbeite mit den Kindern in der Theaterargebe uns in der Schule.

00:24:57: Dann kann das eine ganz andere Sicherheit!

00:25:00: geben.

00:25:01: Und dann brauche ich dies andere nicht, dann kann ich eher nein sagen und kann auch eher sagen er lasse mich in Ruhe und schick mir diese Videos nicht mehr oder ich blockiere dich halt.

00:25:08: Dann kann ich zu dem stehen was sich vielleicht schon bin wofür ich stehe weil auch diese Wirksamkeit ja so eine Rolle spielt.

00:25:15: also du hast jetzt gerade das angesprochen was Kinder im Alter auch schon tun können um Verantwortung zu übernehmen.

00:25:20: davon halte ich eben auch ganz viel gerade in dieser Zeit weil es eben Halt und Sicherheit schenkt und auch Identität stiftet Ja und Das wird dann wieder dazu dass ein Kind in sich gestärkter ist und auch mal nein sagen kann.

00:25:32: Das finde ich so wertvoll, dass du darauf hinweist.

00:25:35: Auch im Buch gibt es da ja ganz viele Beispiele.

00:25:37: Da sind wir natürlich auch schon bei einem wichtigen Thema das Thema Zocken.

00:25:40: Das ist ja auch was wo vor ganz viele Eltern auch Angst haben dass sie einfach Sorge haben, ihre Kinder verfallen da in der Sucht.

00:25:49: Vielleicht magst du dazu auch noch mal was sagen?

00:25:51: Weil es betrifft hier sowohl Jungs – also ich glaube, Jungs nochmal viel stärker als Mädchen.

00:25:56: und doch ist das ganz wichtig, wenn man dafür vielleicht gut vorbeugt oder einen guten Umgang mit hat, weil das Pore verbieten ist ja nicht die Lösung.

00:26:04: Genau!

00:26:06: Das finde ich auch noch einmal wichtig in diesen ganzen Diskussionen, die wir ja gerade überall haben und jeder äußert sich dazu, nochmal hinzugucken.

00:26:13: problematisch wird jedes Verhalten ja dann, wenn es keine gute Funktionen erfüllt im Grunde.

00:26:20: Und da ist es so dass bei Jungs eher das Zocken eine Gefährdung werden kann beim Mädchen eher Social Media gebraucht.

00:26:29: aber wenn ich das nutze weil ich unangenehme Gefühle habe und die damit betäuben möchte Wenn ich das Nutze Unangenehmen Gefühl und sei es nur lange Weile, sagt du musst jetzt das Gerät in die Hand nehmen.

00:26:44: Und Du kannst es auch nicht ausmachen selbst wenn deine Freundin klingelt und sagt ich habe eine coole Idee lass uns doch was machen.

00:26:50: Kannst du dem gerät Nicht sagen nee Ich lasse dich Jetzt und mach Was Schönes sondern Du bist Davon gefangen?

00:26:56: Dann ist Es Was Ganz anderes als Nur über Ein Zeitfaktor zu Sprechen ob Jetzt Eine Stunde Ist oder drei am tag Oder so.

00:27:04: Wofür setze ich das ein, setze sich das selbstbestimmt ein oder kann ich es schon gar nicht mehr steuern?

00:27:10: Dann ist es auch nichts anderes als eine Gefährdung durch Alkohol oder irgendwas anderes.

00:27:14: Wenn ich mich selber in der Hand habe im Grunde und meine Gefühle betäubere anstatt sie gut zu bewältigen und in so einem Ausgleich bin.

00:27:22: Das fand ich für meine Jungs immer so wichtig zu gucken.

00:27:27: Habe ich einen konkreten Gedanken wofür ich das nutze?

00:27:29: Hab ich auch ne konkrete Vorstellung davon wann ich's wieder ausmachen möchte?

00:27:34: Und bin ich auch sonst so eingebunden, dass ich meine Schule, meine Freizeit, meine Freunde und meine Haushaltshilfe mache?

00:27:41: Dann ist es gar nicht schlimm wenn ich mal einen Tag fünf Stunden da dran hänge.

00:27:45: Und dann drei Tage gar nicht groß drüber nachdenke oder so.

00:27:48: Also das man wirklich differenziert hinguckt welche Funktionen das hat im Leben des Kindes

00:27:55: Genau.

00:27:56: Wenn es eben vermeintlich viele Bedürfnisse gleichzeitig erfüllen muss, also viele Jungs nutzen das ja auch um... Also gerade wenn es solche Rollenspiele sind, um sich zugehörig zu fühlen und in dieser virtuellen Welt sich ganz viel zu erfülle was sie in der realen Welt so nicht haben.

00:28:10: Und genau dann wird's eben gefährlich.

00:28:12: Dann ist auf dieser Suchtfaktor natürlich groß.

00:28:14: und dann kommt natürlich noch hinzuzuschauen Was sind das für Spiele?

00:28:18: Haben die ein besonderes Suchtpotenzial?

00:28:20: Wer gerade bei diesen Online-Rollenspielen ist, ist ja manchmal auch so dass Das wegbleiben dafür sorgt, dass man einfach ersetzt wird zum Beispiel.

00:28:26: Ja und das fand ich auch so spannend.

00:28:28: Ich hatte mich viel in meiner Zeit als Beratungslehrerin, als ich noch Lehrerin war mit Teenies... Und die haben damals tatsächlich auch gesagt, gerade am Wochenende ist es manchmal auch so ein Gemeinschaftsding.

00:28:41: Man zockt ja dann mit den Freunden und das machen alle.

00:28:44: Auch wieder ist es in Ordnung, das gemeinsam zu machen, wenn man sich sonst vielleicht noch irgendwo anders mal treffen kann außer in der virtuellen Welt oder auch zum Beispiel während der Pandemie haben wir super viele Teamieeltern erzählt, dass es einfach dann irgendwo ganz schön war, dass sie sich manchmal halt auch in der virtuellen Welt alle getroffen hat.

00:29:02: Da hatte jeder seinen Namen ... ist dann eine Form von Zugehörigkeit.

00:29:06: Und genau, es ist auch nicht dieser Suchtfaktor wichtig, es so einen Blick zu haben.

00:29:10: Das finde ich nur mal ganz bedeutsam, dass du drauf hingewiesen hast.

00:29:14: D. h., du bist da auch nicht für erstricktes Verbieten und Grenzen setzen sondern das geht einfach darum ein gutes Maß zu finden.

00:29:23: Und doch ist es ja so, dass Kinder in diesem Alter Grenzen brauchen.

00:29:27: Das erlebe ich auch immer wieder.

00:29:28: Also Teenies, die zum Beispiel sagen, boah Mama, zum Glück haben wir jetzt den Safe für die Handys oder sonst würde ich nur dranhängen oder ich kann auch Teenie aussagen einfach die immer wieder auch signalisieren Ich will eigentlich auch ein Stück weit manchmal kontrolliert werden weil sie das auch als Liebe empfinden.

00:29:44: also ich habe erst mal für meine Mutter eine Beratung gehört.

00:29:47: da meinte dann ihr Sohn Ja seit wann interessierts dich nicht mehr wenn ich nach Hause komme?

00:29:53: Sie hat einfach dann losgelassen und hat dann ganz bewusst eine Zeit lang nicht mehr gefragt, wenn er jetzt nach Hause kommt.

00:29:59: Und dann war das so dieses Vorbewusstvolle, interessierst du dich jetzt plötzlich nicht mehr für mich?

00:30:03: Vielleicht können wir an der Stelle nochmal einhaken dass auch diese Grenzen im Teeniealter ja irgendwo Liebe bedeuten und ihr an welcher Stelle auch Grenzen gesetzt werden dürfen.

00:30:12: Inki vielleicht kannst du das noch mal einordnen.

00:30:15: Ich finde, das ist auch gehört ein bisschen in diesen Tanz aus Nähe unseres Tanze über den wir eben schon einmal gesprochen haben.

00:30:22: Aber das finde ich auch, es ist sowas.

00:30:25: Das muss im Verlauf passieren.

00:30:27: Das habe ich bei meinen drei Söhnen auch noch mal gesehen weil jeder unterschiedliche Grenzen rauchte.

00:30:32: Da merkt man ja auch der eine ist sehr flexibel kann sich gut anpassen, kann gut auf sich acht geben.

00:30:39: wenn er weiß jetzt ist ne Phase da muss er mich sehr anstrengen.

00:30:41: in der Schule kann ich mich da raushalten und kriegt das schon gut kontrolliert Und ein anderer im gleichen Alter ist noch nicht so gut in Selbstkontrolle und braucht da einfach mehr Begleitung.

00:30:53: Dann ist das Wichtige wieder, dass ich es in Beziehung mache.

00:30:57: Also einer meiner Söhne war mir relativ schnell klar, das klappt nicht mit Handy im Zimmer nachts behalten.

00:31:06: Und dann bin ich ins Gespräch gegangen habe gesagt Ich sehe das.

00:31:10: Kannst du es nicht erklären, warum?

00:31:12: Und dann hat er mir erklärt.

00:31:13: Ja das passiert so viel nachts im Klassenchat weil so viele ihr Handy haben dürfen und dann hat der Angst wird über ihn gesprochen, er kriegt irgendwas nicht mit kann morgens nicht mitreden oder so.

00:31:21: Dann wird wieder was gelöscht und der weiß das nicht.

00:31:24: Und dann sind wir da sehr in die Details reingegangen und ich habe ihm aber auch gesagt Ich merke ist stressig Du schläfst nicht mehr.

00:31:31: Ich krieg dich morgens aus dem Bett.

00:31:32: Das kann nur nicht gehen.

00:31:33: Wir müssen überlegen wie es anders gehen kann.

00:31:36: Und dann haben wir ein Kompromiss gefunden, der für mich nicht hundertprozentig meine Wahl gewesen wäre und für ihn auch nicht so.

00:31:42: aber es war so ein Zwischending wenn ich abends hin bin und geguckt habe, wie geht's Ihnen gerade?

00:31:48: Wo steht das gerade mit dem Klassenchat?

00:31:50: Jetzt holen wir das Handy aus dem Zimmer und morgens gibt´s das zurück und das haben wir eine Weile gemacht.

00:31:56: Irgendwann kam er und hat gesagt, ich glaube jetzt kann ich es wieder alleine haben wir es probieren lassen und haben geguckt, ja wie läuft's denn jetzt?

00:32:03: Kriegt das hin oder nicht.

00:32:04: Und dann war es wie beim, sage ich immer, wie beim Trocken werden auch drei Schritte vorein zurück.

00:32:09: So ist es bei allen Entwicklungsthemen und da muss man nicht gleich wieder sagen, ah ja siehst du klappt ja nicht und naja jetzt werde ich wieder streng sondern man muss es auch ausprobieren lassen.

00:32:20: Genau dafür braucht man hier auch als Elternteil so eine wahnsinnig geduldige liebevolle innere Grundhaltung.

00:32:26: Ich finde dieses Bild auf drei Schritten vor ein Zurück immer ganz schön.

00:32:31: Oder ne Eintritt vor drei Zurück, sowas.

00:32:33: Ich hab's jetzt grad schon formuliert.

00:32:34: Nee, nee!

00:32:35: Ich hab es richtig rumformuliert.

00:32:36: Das ist die Stilldemenz.

00:32:37: Ich habe manchmal so Konzentrationsprobleme gerade.

00:32:41: Genau, genau.

00:32:43: Auf jeden Fall sagst du noch mal richtig inke?

00:32:46: Ich hab gesagt Drei Schritte vor und eins zurück.

00:32:47: Da hat man immer wieder ein bisschen... Also dieses Bild, wenn man sich erinnert wie das trocken werden war.

00:32:52: Das hilft eigentlich immer ganz gut.

00:32:54: Man war total überzeugt und dann war doch wieder die Wose.

00:32:58: Genau und manchmal ist es eben auch so, dass es vermeintlich so aussieht als würde es noch mehr zurückgehen.

00:33:02: Also mehrere Schritte.

00:33:03: Darum habe ich mich glaube ich gerade versprochen.

00:33:05: Das

00:33:06: ist ja auch total in Ordnung wenn zum Beispiel auch eine bestimmte Phase gerade ist oder das Kind total überfordert ist.

00:33:12: Ich glaube auch da deswegen hatte ich die liebevolle... Grundhaltung gerade angesprochen ist, es ist dann so wichtig sich auch als Eltern hat bewusst zu machen.

00:33:18: Deswegen habe ich jetzt nichts falsch gemacht.

00:33:20: Ich darf dran bleiben und im Gespräch bleiben.

00:33:22: Ich glaube auch dass diese entspannte Grundhaltungen das man da eigentlich nicht so viel falsch machen kann wenn man mit dem Kind in Verbindung ist und im gespräch bleibt vielleicht helfen kann.

00:33:32: Total!

00:33:33: Und trotzdem darf man ja sagen Bin ich total genervt.

00:33:37: Ich weiß gar nicht oder so, ne?

00:33:39: Es tut mir auch leid aber jetzt haben wir so lange dieses Thema es fällt mich gerade echt schwer ruhig zu bleiben.

00:33:44: also dass man sich auch da zeigt finde ich auch wichtig.

00:33:47: Total ja sich da anzunehmen und auch zu erkennen okay das haben wir zu lange so ausprobiert und jetzt bin ich frustriert dass es nicht klappt.

00:33:53: wenn natürlich dieser Wunsch so da ist dass dann auch die Vereinbarungen eingehalten werden und das habe ich ganz oft her dass dann so die Frage kommt was mache ich denn wenn sich Mantini nicht ein vereinbarungen hält?

00:34:04: Was sagst du dazu?

00:34:07: Wichtig finde ich auch da wieder zu gucken, warum nicht?

00:34:09: Also weil oft sind es ja doch Vereinbarungen die wir so hingelegt haben vielleicht und wo man dann gucken muss.

00:34:15: Ja, vielleicht passt das auch einfach nichts.

00:34:17: Passt nicht zu meinem Kinds, passt nicht zu seiner Situation und ich muss noch ein bisschen mehr loslassen.

00:34:23: typischerweise beim Thema Zimmerordnung Da kommt das so, dass ich wirklich sagen darf okay mir ist es wichtig, dass wir keine Maden irgendwo haben oder dass das Geschirr nicht obendrauf sondern in die Spülmaschine gestellt wird.

00:34:38: Aber wie du deine Klamotten im Zimmer hast ja ok na oder deine Stifte oder solange deine Schule läuft bitte mach alles im Bett für mich in Ordnung.

00:34:47: also dass man da ein bisschen erstmal prüft passt diese Vereinbarung tatsächlich oder müssen wir sie noch mal anpassen.

00:34:54: Und das kann alle paar Wochen sein, dass ich die wieder anpassen muss weil mein Kind sich so krass verändert und das andere wäre drüber zu sprechen.

00:35:02: was macht das mit mir?

00:35:04: Also wenn ich wirklich das Gefühl habe meine Arbeit wird mit Füßen getreten also dann muss ich darüber reden und muss auch sagen das geht zu nicht.

00:35:12: Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass du das eigentlich möchtest Dass du so wirkst auf mich.

00:35:17: Wie können wir eine Lösung finden, wie kann ich dir helfen das einzuhalten?

00:35:20: Also muss ich anders erinnern.

00:35:21: Braucht es ein Wäschekorb der nicht mehr weiß ich im Erdgeschoss steht sondern bei dir direkt vor der Zimmertür?

00:35:28: oder dass man einfach so ein bisschen alltags praktisch auch gebuckt?

00:35:31: was braucht das Kind um das überhaupt schaffen zu können damit nicht immer ich die jene bin?

00:35:38: Das war für mich so ein entscheidender Punkt, dass ich irgendwann gesagt habe.

00:35:40: Ich sag dir, ich erinnere dich an was und es passiert

00:35:43: nicht.".

00:35:43: Dann hab' ich's immer noch auf meiner To-do Liste Und das geht nicht!

00:35:46: Damit komme ich nicht zurecht Wenn ich dir das sage musst du gucken, dass es auf seine To- do Liste kommt.

00:35:51: Du hast den ganzen Tag dein Handy in der Hand schreibst dir da rein, dass sich erinnert Ja?

00:35:55: Dann bin ich das los.

00:35:57: Also dass man... Dass man bisschen in Pragmatismus kommt Wie ist ja auch sein soll für die Erwachsenen Kinder Die müssen auch selber Dinge denken wenn sie irgendwann ausziehen Und die müssen auch mal merken, habe ich vergessen.

00:36:10: Davon geht die Welt auch nicht unter?

00:36:11: Dann rette ich das.

00:36:12: Genau.

00:36:13: Und dann, glaube ich auch das auszuhalten oder dass z.B.Tini dann auch Sachen regelmäßig vergisst?

00:36:18: Oder dass auch Sachen schiefgehen?

00:36:19: Da sind wir wieder bis zu diesem Punkt von vorher!

00:36:22: Das ist dann so das Learning und ich finde es toll zu sagen Ich will zu meiner Tutuliste haben, das hat ja auch viel mit Leichtigkeit für einen selbst zu tun und auch mit den eigenen Grenzen die hier durchaus auch formuliert werden dürfen.

00:36:33: Auf jeden Fall.

00:36:35: Gibt's denn

00:36:35: irgendwie

00:36:36: ein Trick für Eltern wenn wir gerade beim Thema aufräumen sind der aus deiner Sicht gut funktioniert?

00:36:43: Also ich glaube, es gibt keinen Trick den man einmal mit zwölf einführt und dann bleibt das so bis das Kind neunzehn ist.

00:36:50: Das ist auch immer ein Auf- und Ab.

00:36:52: Aber was bei uns ganz gut war eine Weile, war dass wir gesagt haben, einmal die Woche muss irgendwie mal so aufgeräumt werden, dass gestaubsaugt werden kann zumindest ja irgendwie.

00:37:04: oder einmal am Abend muss durchs Zimmer gegangen werden damit Sachen wieder in die Küche kommen die irgendwie in die Küche gehören.

00:37:14: Dass man nicht sagt immer nach der Schule oder immer Freitags, sondern so ein bisschen im Zeitraum gibt und das Kind mitbestimmen kann.

00:37:23: Und auf der anderen Seite dass man auch sehr klar ist in Duschen- oder Nichtduschen ist keine Option weil wir alle drunter leiden wenn du nicht duscht.

00:37:34: Das muss irgendwie gehen.

00:37:34: aber... Auch wieder die Zeit kannst du dir aussuchen, ob du der morgens- oder abendstyp bist.

00:37:39: Oder was weiß ich?

00:37:41: Dass man da immer so ein bisschen guckt und eben auch erklärt warum.

00:37:45: Also was macht das mit uns wenn wir weiss nicht ungeziefer in der Wohnung haben, wenn ein Geruch nicht schön ist?

00:37:53: dass man sowas beschreibt und auf dieser sozialen Ebene bleibt Und an der Stelle hilft es ganz oft sich dieses Bild rein zu holen finde ich von einer WG Klar, wir sind Eltern und Kinder.

00:38:06: Da sind andere Verantwortlichkeiten aber an vielen Stellen sind wir auch irgendwie WG und zwar in dem Bereich dass wir mit Menschen zusammen wohnen die wir uns vielleicht nicht ausgesucht hätten und ihrer Persönlichkeit her um mit uns in der WG zu wohn'n.

00:38:19: ja da hätten wir vielleicht damals die beste Freundin genommen der wird genau gleich ticken und die gleiche Musik hören und so.

00:38:26: Und das merken wir jetzt in der Pubertät noch mal mehr.

00:38:29: Das ist vielleicht kein Minimi sondern das totale Kontra und erinnert uns total, weiß ich nicht an den Spieger-Opa.

00:38:36: Und ganz viele Themen werden getriggert.

00:38:38: Genau, innere Kindthemen kommen

00:38:44: hoch!

00:38:44: Das ist aber gut wieder zu denken in der WG würde man auch pragmatisch da reingehen.

00:38:47: Ich würde sagen jetzt brauchen wir einen Plan.

00:38:49: Wir müssen überlegen wie es gehen kann und das darf in der Pubertät auch manchmal so sein dass man sagt jetzt einfach mal pragmatig wir brauchen dann eine Lösung für Wie kann denn das sein?

00:39:00: Da gibt es inzwischen auch viele Tools, die man nutzen kann.

00:39:02: Also bei uns helfen total viel so Familien-Apps oder gemeinsame Einkaufslisten oder überhaupt auch eine Gruppe wo jeder reinschreibt beim Abend zu Hause ist dass man weiß wer Abendessen macht.

00:39:15: ich koche drei oder für sechs Leute das war's halt

00:39:20: ja.

00:39:20: Und dass ich an der Idee auch so schön finde, da geht es ja auch um diesen Gemeinschaftsgedanken.

00:39:24: Wir sind eine Wohngemeinschaft jetzt bei der WG und da geht's ja auch darum, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt natürlich in seinem Tempo.

00:39:33: auch eine gewisse Freiwilligkeit ist nötig wie du vorgesagt hast.

00:39:36: man kann dir diesen Rahmen vorgeben einmal am Tag das können sie ganz selber bestimmen.

00:39:40: Räume ich jetzt die Tassen oder die Teller in die Küche?

00:39:43: Und ich glaube, dass das noch mal so eine große Rolle spielt.

00:39:46: Einerseits diesen Freiraum und die Freiwilligkeit und dann aber doch auch schon ein gewisse Verbindlichkeit und schon auch diese Klarheit.

00:39:52: Hey wir sind hier eine Gemeinschaft!

00:39:54: Eine Gemeinscha funktioniert, sodass wir da zusammenhelfen.

00:39:58: Dann vielleicht auch dieses Mithelfen ist ja immer so ein Ding, dass die Kinder vielleicht mitbestimmen können was es denn ist, was sie übernehmen möchten.

00:40:06: Da spielt nochmal ganz viel mit rein.

00:40:09: Mir liegt nur eine Sache am Herzen.

00:40:11: Ich frage viele Eltern immer, wann kann ich mein Kind behandeln wie ein Erwachsenen?

00:40:18: Wie lang dauert das?

00:40:19: und es ist nachgewiesen, dass die Hirnreife relativ lange braucht.

00:40:24: Gerade im Teeniealter sind ja auch noch mal ganz viele Dinge in den Gehirnen, die da passieren.

00:40:28: Dass sich das Gehirn komplett umstrukturiert, weshalb Kinder viel vergessen oder manchmal diesen Adrenalinkick brauchen.

00:40:35: So vielleicht magst du darauf nochmal eingehen.

00:40:37: Ich glaube, das wissen viele Eltern auch tatsächlich nicht.

00:40:41: Also da erinnere ich auch gerne immer noch mal dran... einfach nur sich an das Jugendstrafrecht mal zu erinnern, dass wir da eben erst überhaupt mit vierzehn anfangen Menschen für irgendwas so zur Verantwortung zu ziehen was sie tun und dass aber auch da ein spezielles Jugendstraftrecht gilt bis einundzwanzig.

00:41:02: Und das hat Gründe.

00:41:04: Dass wir sehen müssen.

00:41:07: manche Entscheidungen können in dem Alter nicht so reif gefällt werden wie man es von einem Erwachsenen erwarten kann.

00:41:13: Und wir wissen eben inzwischen aus der Forschung, dass es sogar noch deutlich darüber hinausgeht also bis Mitte zwanzig in vielen Bereichen.

00:41:23: Du sagst ungern nur ist das leider so?

00:41:24: Ja

00:41:25: genau!

00:41:26: Das soll jetzt auch nicht den totalen Stress machen, dass man so denkt oh Gott dieses diese dreizehnjährige verpeilte Kind hier, das habe ich jetzt nochmal zehn Jahre so.

00:41:34: Nee, also man merkt schon finde ich sehr deutlich mit dem Jugendlichen mit denen ich zu tun habe dass irgendwann die so Knoten geplatzt sind.

00:41:44: Und das ist bei Mädchen häufig schon mit sechzehn, siebzehn der Fall und bei Jungs noch mal ein bisschen später.

00:41:51: also auch immer plus minus wie das so wo einfach bestimmte Dinge plötzlich gehen, die muss man nicht mehr diskutieren oder da kommt von ihnen selber so ein Engagement oder so eine Interesse und vieles wird leichter.

00:42:03: Die Gespräche

00:42:04: sind auch vernünftiger.

00:42:06: Man spricht wirklich mit einem Erwachsenen gegenüber in zumindest in manchen Situationen

00:42:10: total.

00:42:11: der Klassiker ist für mich immer dieses achten neunte Klasse keine Motivation für die Schule Und wenn es dann weitergeht, Berufsschule oder Oberstufe oder was auch immer.

00:42:20: Dann ist da plötzlich was und vorher, wo die Kinder eine Idee kriegen.

00:42:25: Das ist ein super Beispiel, weil erinnere ich mich gerade.

00:42:27: Ich habe ja viel in Realschulen beraten damals und da fand ich das auch super spannend wie reif die Realsschüler im Verhältnis zu den Gymnasialkindern waren?

00:42:37: Und meine Verachtens sind auch damit zusammen dass ja grade dem ganzen Realschild schon viel früher in manchen Bereichen Verantwortung auch zugemutet wird.

00:42:47: Ja, weil sie sich schon viel früher mit der Berufswahl beschäftigen vielleicht früher ein Praktikum machen.

00:42:52: Schon viel früher so in dieses praktische Tun kommt.

00:42:54: Darum bin ich ja auch so ein großer Fan von Ferien-Shops und sowas.

00:42:57: Weil ich einfach glaube dass gerade Jugendliche dadurch wahnsinnig viel an Verantwortung lernen und darüber natürlich auch sehr wirksam sind und sich selber in ihrer Identität früher finden.

00:43:08: Und das fand ich wirklich total interessant, es so zu beobachten.

00:43:12: Es war einen Riesenunterschied zwischen den Zehntglässlern in realstühlen im Nasium.

00:43:15: Fand ich ganz interessant, es passt total zu dem was du auch gerade sagst.

00:43:19: Stimmt vielleicht da noch so ein Impuls?

00:43:21: Ich finde das sehr hilfreich wenn man da schon mal anfängt genau die Verantwortung zu übertragen für den nächsten Friseurterminen, den nächsten Arzttermin bei Zahnarzt oder Vorsorgegeschichten und also so im Kleinen.

00:43:33: Man kann ja nicht ständig Berufspraktikum machen oder einen Job ist auch vielleicht irgendwann gefunden.

00:43:39: Aber sowas zu überlassen, wo man vielleicht als erstes so drinnen hat mache ich ja immer.

00:43:44: Dass man da immer ein bisschen guckt, wo kann man das mal outsourcen?

00:43:46: Oder wo kann auch mal sagen wir brauchen einen neuen Stromambienter finde doch mal raus der der Beste für uns ist oder so.

00:43:52: also solche solche Aufgaben die wirklich mit dem Alltag zu tun haben.

00:43:55: Das ist ja auch das was junge Erwachsene immer sagen.

00:43:58: dafür Dafür habe ich in der Schule gar nichts gelernt.

00:44:00: wie geht eine Geldanlegen oder Steuererklärung oder Wie geht denn das alles?

00:44:05: Also die in solchen Bereiche einfach mal mitzunehmen.

00:44:09: Ich glaube, ich kann einfach auch schon stärken.

00:44:12: Und da merkt man eben, finde ich so mit sechs, zehn, siebzehnen bei den Teenies doch schon das Gehirn wieder Platz hat für diese Tiere.

00:44:22: Ja und spannend oder dass die Mädchen doch da auch wieder schneller sind häufig zumindest beobachtbar?

00:44:28: Dass es dann manchmal ein bisschen schneller geht.

00:44:31: Das

00:44:31: stimmt.

00:44:32: Da darf man aber auch nochmal Rücksicht nehmen wenn man jetzt Jungs hat eben von der Gehirnreife, da häufig nicht zudem passend was Schule fordert an Selbstständigkeit.

00:44:42: Dann müssen wir manchmal mehr dabei sein oder eben auch mehr Verständnis dafür haben.

00:44:46: das ist jetzt dieses Schuljahr gerade so reicht

00:44:50: Genau.

00:44:51: Auch das manchmal vielleicht gerade so, wie du sagst, achte, neunte, zehnte Klassen sind ja oft auch so diese Schulklassen wo die Noten dann schlechter werden.

00:44:59: Das erinnere ich mich auch noch gut aus der Lernberatung dass einfach die Kinder also ich weiß nicht wie oft ein Teenie zu mir gesagt hat ja Frau Stotz ich muss halt erst mit meinem Leben klar kommen.

00:45:10: Typisches Satz

00:45:11: dieses was denken Sie denn eigentlich?

00:45:13: Mit was ich mich hier beschäftige?

00:45:15: sicherlich nicht mit Schule sondern mein Leben fordert mich so alles was damit zusammen hängt und das konnte immer so fühlen.

00:45:20: Weil da war einfach auch wenig Platz für Schule oder vielleicht, weil das Ziel vielleicht auch gerade bei den Kindern die auf dem Gymnasium waren, vielleicht auch noch gefehlt hat und dass es vielleicht auch was so über sich viele Eltern ja noch Sorgen machen, dass Kinder ja durchaus dann vielleicht sich irgendwann mal beruflich orientieren sollten können dürfen, was auch immer hast du dafür denn noch ein paar Gedanken?

00:45:44: Ich glaube viele Eltern stressen sich damit auch wahnsinnig!

00:45:46: Gerade wenn die Kinder dann älterer werden.

00:45:50: Also da finde ich auch nach, auch aus eigener Erfahrung so wichtig.

00:45:55: Dass wir sehen es gibt heute so viele Angebote.

00:45:59: also Ich weiß noch als ich angefangen habe mich für den Studiengang zu interessieren.

00:46:02: Da gab's in dem Bereich der mich interessiert gar nicht so wahnsinnig viel.

00:46:05: und heute gibt das so wahnsinnig viel auch an irgendwie so dualen Geschichten was man machen kann und so.

00:46:12: Und das meiste was man macht macht man nicht ab dreiundzwanzig bis zur Rente sondern auch da gibt es so variable Berufswege.

00:46:20: Da finde ich wichtig, dass wir auch versuchen da in so eine Flexibilität zu kommen und zu gucken.

00:46:27: die Kinder dürfen auch mal Dinge ausprobieren.

00:46:29: Und es ist natürlich gut wenn ich damit rüber anfange als später aber eben auch Job-Praktikum irgendwo mal reinschnuppern, irgendwo mal nur einen Tag machen.

00:46:40: Irgendwas vielleicht auch ein Seminar mitmachen das bietet unsere Schule.

00:46:45: anders finde ich ganz toll wo die Jugendlichen miteinander gucken können.

00:46:49: was gibt es denn eigentlich so für das was mich so interessiert?

00:46:52: Das weiß man ja oft noch gar nicht.

00:46:54: also da diese Türen aufzumachen und manchmal damit ein bisschen vehemens.

00:47:00: diesen Sommer möchte ich mal so drei Ideen hören oder so, dass man das macht.

00:47:06: Das finde ich wichtig.

00:47:06: Dann kommen die Kinder da auch Schritte vorwärts und dann kann es aber auch dazu gehören, dass sie merken, nee jetzt zwei Semester habe ich studiert, das ist nicht meins!

00:47:15: Ich mache jetzt eine Ausbildung, dass das gar nichts Schlimmes ist sondern eben der Weg.

00:47:20: Vor allem in der heutigen Berufswelt spielen ja auch diese ganzen Softskills eine wahnsinnig große Rolle.

00:47:27: Und wie gesagt, alle die jetzt zum Beispiel auf meinem Team sind haben vor etwas ganz anderes gemacht und ich glaube auch dass diese Flexibilität aus dieses sich in Dinge einarbeiten schnell und flexibel denken können.

00:47:37: das sind ja eigentlich die Anforderungen die die heutige Berufsweld mit sich bringt und ich denke zu viele Eltern die ganz anders groß geworden sind dann auch schwer wie du sagst diese Offenheit dafür oder vielleicht auch dieses Verständnis dafür erst mal zu entwickeln, dass sich unsere Bewusstheit wirklich verändert hat.

00:47:53: Ja man darf sich Bereitung dazu holen das finde ich ein wichtiges Gedanken.

00:47:57: wenn man selber so das Gefühl hat mich überfordert das schon.

00:48:01: Und vielleicht auch diese, was du schon gesagt hast, diese Stärken des Kindes dabei total im Blick zu haben?

00:48:07: Ja also wo sind so die Talente und Stärkten meines Kindes?

00:48:09: und ich habe jetzt auch gerade eine Familie, die ich begleite, wo einfach die Eltern eigentlich von Anfang an wussten dass dieses Mädchen gar nicht gemacht ist nochmal für... Also sie wollte es Abitur noch machen nach der mittleren Reife genau oder nach dem Realschulabschluss und jetzt hat sie halt gemerkt, das liegt ja überhaupt nicht Es ist kein Problem, es brichst du die Schule früher ab.

00:48:36: Du musst mit aller Gewalt das Abi machen.

00:48:38: Das fand ich in der Familie auch so schön zu beobachten ... Ja, auch das Kind im Blick hatten.

00:48:45: Weil es ist ja sonst im Zweifel für das Kind eine total schlechte Erfahrung immer schlechtere Not zu haben als andere Kinder.

00:48:51: Also auch da vielleicht was die Schulaufbahn angeht Das kann ich auch nur so aus der Schulberatungsperspektive noch mal sagen wirklich im Blick zu haben Ist es jetzt wirklich so nötig dass mein Kind wirklich das Abitur macht wenn's ne Qual is oder ist nicht auch ein toller Ausbildungsberuf?

00:49:06: Vielleicht wie eine Möglichkeit und später kann es ja auch nachgeholt werden.

00:49:11: Ich weiß ja, viele Eltern denken immer man verbaut dem Kind etwas.

00:49:14: Wenn dann das Abitur nicht gemacht wird, das sehe ich so ein bisschen anders tatsächlich auch für das Selbstwertgefühl.

00:49:20: Ja das würde ich auch sagen aus meiner Erfahrung wenn wenn ich mit einundzwanzig dann irgendwann diese Erkenntnis habe ne?

00:49:26: Ich brauche das jetzt für das was ich machen will Dann gehe ich ja mit einer ganz anderen Motivation da rein.

00:49:30: Warum nicht so rum?

00:49:31: So kann es ja auch laufen Kann man sagen ist schwerer aber vielleicht ist es gar nicht schwerer sondern Vielleicht ist es leichter so rum.

00:49:38: Spannend, Inge, dass du das auch so siehst.

00:49:40: Jetzt hab ich immer wieder Eltern sagen, aber dann verbau' ich meinem Kind doch was und da muss ich mein Kind dazu zwingen, dass es das Abitur macht und vielleicht an der Stelle auch.

00:49:48: Das finde ich schön, dass ich das ausseh's, Inke.

00:49:50: Ich habe viele Fälle.

00:49:51: Aber

00:49:54: ich könnte stundenlang

00:49:55: mit dir weiterreden.

00:49:55: Du hast jetzt weiße tolle Bücher geschrieben, in denen es ganz viele praktische Tipps gibt.

00:49:59: an deinem aktuellen Buch.

00:50:00: Liebig so sehr!

00:50:01: Du hast ja immer so einen...in jedem Kapitel steht drin Last Start.

00:50:04: also das solltest du nicht tun und mach' das!

00:50:06: Ich war euch sehr gefeiert.

00:50:08: Das aktuelle Buch heißt Redet Nicht, räumt nicht auf, lieb mich trotzdem.

00:50:12: damit ist natürlich der Teenie gemeint.

00:50:14: Genau vielleicht magst du noch ein paar Worte zu deinen neuen Buch sagen weil das richtig sick wäre wie gesagt speziell an Jungseltern.

00:50:21: Genau, mir war es so wichtig dass die Eltern vor allem aus diesem Angstgefühl rauskommen was wir am Anfang gesagt haben und dass sie anfangen sich zu öffnen für diese Chancen die da sind.

00:50:33: Die man hat auch in der Beziehung für das was man lernen kann von den Kindern.

00:50:36: ja auch auf dem Button steht Fan werden und das ist das was dieses Buch bei mich ganz doll transportiert.

00:50:43: nicht nur für uns ist es schwer sondern Gerade für die Teenies ist es schwer.

00:50:47: Und die entwickeln aber jetzt so viel.

00:50:50: und das, was sie da ausprobieren... Das sind alles Schritte auf dem Weg und eben nicht ein Scheitern!

00:50:54: Also im Grunde sind wir wieder bei den Beispielen.

00:50:56: wenn ich in der Oberstufe merke, dass ist nicht meins.

00:51:00: Dann kann ich das als Schritt sehen?

00:51:01: Oh, das ist mein Learning.

00:51:03: Ich bin gescheitert oder so.

00:51:05: Sondern das habe ich über mich verstanden.

00:51:07: Was mache ich damit?

00:51:08: Dass man in dieser Konstruktivität bleibt Das finde ich so wichtig, das wollte ich mit dem Buch transportieren und in den Lastersabschnitten habe ich immer so das reingeschrieben.

00:51:20: Da spiegeln mir auch die Leser zurück, dass was man als erstes im Gedanken hat wenn dann das Kind ab fünf nach Hause kommt oder sagt Ich hab irgendwie geklaut oder so.

00:51:29: Habe ich genau das aufgeschrieben?

00:51:30: Hab gesagt warum wir das nicht machen sollten damit man auch für sich selber gleich so das Argument hat oder vielleicht auch für die Partnerpersonen die es anders machen will.

00:51:39: und dann ein beziehungsorientierten Umgang

00:51:43: Ja, so wertvoll.

00:51:44: Dass ich eigentlich am wichtigsten in diesem Buch finde ist diese Grundhaltung.

00:51:47: Also es geht ja los.

00:51:48: die Überschrift sagt das wird eine geile Zeit!

00:51:50: Es ist ja ein riesen Unterschied ob ich mit dieser Grundhaltungen dran gehe und mich auch auf die Zeit freue wie du vorhin so gesagt hast so schön gemeinsam mit meinem Teenie zu wachsen auch über sich selbst hinauszuwachsen.

00:52:01: da wird ja ganz viele ganz viele Aufgaben werden dann eingestellt als Elternteil und allein diese Grundhaltung kann ihr dazu beitragen dass dann wirklich diese Beziehungen noch intensiver und schöner wird.

00:52:12: Vielen Dank, Enke, dass du so wertvolle Arbeit durch das tolle Bücher leistest und auch durch deine ganze wertvollen Arbeit.

00:52:18: Und danke, dass Du halt hier da warst!

00:52:21: Sehr gerne!

00:52:23: Was habe ich jetzt vergessen?

00:52:23: Und zwar am Ende mache ich das gerne, dass ich sage hast Du denn noch einen Herzenswunsch für alle Teenie-Eltern den Du teilen

00:52:29: möchtest?!

00:52:33: Aber ich wünsche mir am Grunde... aus der Beratungserfahrung heraus, dass sie noch flächendeckender gut von den Schulen gesehen und begleitet werden.

00:52:41: Weil dieses Dreieck aus Eltern, Lehrkraft-Kind so wahnsinnig viel Kraft hat an vielen Stellen.

00:52:49: Und da gibt es total viele Schulen und Lehrkräfte die das so leben und das ist so wertvoll.

00:52:54: aber es gibt immer noch viele wo einfach so ein Gegeneinander ist und das is so schade weil am Ende die Kinder unterleiden.

00:53:01: Ja, total kann ich nur so bestätigen.

00:53:03: Es war ja immer meine Aufgabe diese Brücken zu bauen zwischen der Kräften Eltern und Kindern Und das ist eben oft das Problem tatsächlich dass die Kinder dann da verloren gehen am Ende wenn es da auch keine Unterstützung gibt.

00:53:18: Das würde ich mir auch von Herzen wünschen Dass das Kind dabei im Blick behalten wird und die Bedürfnisse des Kindes vor allem.

00:53:27: Ja ihr Lieben, jetzt haben wir die ganze Zeit über Beziehung und Bindung gesprochen.

00:53:30: Und ich möchte euch gerne noch mehr erinnern.

00:53:32: Ich habe euch ja als Muttertagsspecial meinen großen Bindungskurs einmal angeboten.

00:53:36: Mein allumfassenden Erziehungskurs.

00:53:38: Den gibt es gerade aktuell mit einem großen Rabatt und das gibt noch drei Lives im Januar dazu nächstes Jahr.

00:53:43: Das heißt falls ihr euch eh schon lange überlegt ob er den Bindungskurse macht diese vier Wochen mit ganz intensiven Input dann schaut doch gerne mal rein über den Link in den Show Notes!

00:53:52: Und ich freue mich riesig wenn wir uns auch im Bindunskurs sehen und ich euch da begleiten darf Liebe Inke, dann sehen wir uns ganz bestimmt bald wieder.

00:54:01: Bis bald!

00:54:03: Ciao.

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